Gegendarstellung
Projektübersicht





G E G E N D A R S T E L L U N G
Betreff: Medienkampanie zum Schaden der
ESOTRONIK




Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Monaten sah sich die
ESOTRONIK mit einer forciert negativen Präsenz in den Medien konfrontiert. In den populären wie fachspezifischen Medien wurden Berichte über die Arbeit und Organisation der ESOTRONIK lanciert, denen es oftmals nicht nur an Sachkenntnis und Objektivität mangelte, sondern in einigen Fällen die ESOTRONIK dazu zwang, auf gerichtlichem Wege eine Gegendarstellung zu erwirken, im Extremfall sogar Anzeige wegen geschäftsschädigender Verleumdung anzustrengen.

Zur Darlegung der tatsächlichen Umstände nimmt die
ESOTRONIK in diesem Presseschreiben Stellung:

1.
Die unabhängige Institution
ESOTRONIK hat sich mit der Grundlagenforschung im Bereich der Übersichtstechniken als Autorität etablieren können. Insbesondere die öffentliche Kommunikation der neuartigen Herangehensweisen konnte nicht nur in der Bevölkerung breite Anerkennung finden. Darüber hinaus wurde auch eine Fokussierung auf dieses heuristische Feld in Spezialistenkreisen initiiert.

Die
ESOTRONIK hat dabei einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet, den Glauben in die Wissenschaft wieder herzustellen.

Die
ESOTRONIK kann auf ein weitgestecktes Feld wissenschaftlicher Bereiche verweisen und ist bei jedem einzelnen dieser Bereiche um öffentliche Resonanz bemüht. Der Umstand, dass „unmoderne“ Themen, die nicht im aktuellen Diskurs stehen, um vieles weniger mediale Resonanz zu initiieren vermögen, kann nicht der ESOTRONIK angelastet werden. Der Vorwurf, die ESOTRONIK würde sich ausschließlich auf „populärwissenschaftliche“ Thematik konzentrieren und diese „mediengeil“, mit „Öffentlichkeitssucht“ und „in populistischem Stil“ publizieren, muss massiv zurückgewiesen werden.

2.
Der schwerwiegende Vorwurf der bewussten Vortäuschung falscher Tatsachen seitens eines Redakteurs einer renommierten Tageszeitung konnte von der
ESOTRONIK nicht hingenommen werden. In seinem Bericht wird die Behauptung aufgestellt, dass die ESOTRONIK Abstürze von Satellitenteilen nachgestellt hätte, um der Institution öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, und somit an begehrte Forschungsgelder zu gelangen. Auf Nachfrage konnte dieser schwere Vorwurf mit keinerlei Beweisen fundiert werden. Die ESOTRONIK konnte sich in diesem Fall nur noch auf gerichtlichem Wege mittels Anzeige wegen geschäftsschädigender Verleumdung und übler Nachrede zur Wehr setzen.

3.
Die Schadensersatzklage einer Passantin musste abgelehnt werden. Die Behauptung, sie wäre bei dem Satellitenabsturz „verstrahlt“ worden, erwies sich als unhaltbar. Vielmehr, so stellte sich heraus, war die betreffende Person nicht krankenversichert: Sie versuchte sich auf diese Weise eine Krebstherapie zu erschleichen. In diesem Fall sah die
ESOTRONIK – trotz des großen Reputationsverlustes – von einer Verleumdungsklage jedoch ab.

4.
Die Veröffentlichung angeblich seriöser Gutachten, die eindeutig auf falschen Daten beruhen, entfachte eine Diskussion, in der die Glaubwürdigkeit der
ESOTRONIK mehrmals angezweifelt wurde. Die tatsächlich richtigen Daten außer Acht lassend wurde die diffamierende und einseitige Diskussion in redundanter Weise weiterbetrieben. Ein Umstand, der die ESOTRONIK an der Unabhängigkeit der beteiligten wissenschaftlichen Fachblätter zweifeln lässt. Zwei Redaktionen wurden per richterlichen Bescheid zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung aufgefordert.

5.
Die kritisierten Ungereimtheiten beim institutsinternen Wettbewerb der
ESOTRONIK, der Anfang diesen Jahres ausgelobt wurde, können der ESOTRONIK nicht zum Vorwurf gemacht werden. Der Umstand, dass der einzige Teilnehmer dieses Wettbewerbes als unbestrittener Sieger hervorging, kann der Qualität seiner ausgezeichneten Arbeit keinen Abbruch tun.

6.
Der Vorwurf der Kumpanei mit einem Mediengroßkonzern soll ein für alle Mal ausgeräumt werden: Die einzige tatsächliche Verbindung zwischen einem Münchner Mediengroßkonzern und der
ESOTRONIK war eine gemeinsam gesponserte Vortragsreihe im Bereich Wissenschaft und Medien. Diese Aktivität lief nicht unter der Konzeption des Mediengroßkonzerns, eine direkte Zusammenarbeit fand nicht statt. Auf Grund der gemeinsamen Präsenz auf diesen Veranstaltungen eine Theorie der Verstrickung beider Unternehmen aufzustellen, die in der verleumderischen Behauptung gipfelte, ESOTRONIK sei ein Tochterunternehmen des besagten Mediengroßkonzerns, entbehrt jeglicher Grundlage. Eine fundierte Recherche hätte den betreffenden Journalisten zu anderen Ergebnissen kommen lassen müssen.

7.
Das Projektvorhaben Forschungsschiff “TRONIKA“ konnte schon in seiner ersten Konzeptpräsentation „Das Ende der Welt“ weitreichendes Interesse in Spezialistenkreisen erregen. Ergebnisse aus der Vorfeldforschung, Kalkulation, Zeitplan und die Aussicht auf bahnbrechende Erkenntnisse wurden bei potentiellen Promotern sehr positiv bewertet und lassen den Start der Expedition “TRONIKA“ in greifbare Nähe rücken. Die als „skandalöse Entdeckung“ bezeichnete Behauptung, das geplante Forschungsschiff TRONIKA entpuppe sich als „Vergnügungsyacht“ eines Funktionärs der
ESOTRONIK, als eine als Investitionen getarnte Privatausgabe, wurde von der ESOTRONIK widerlegt: Selbst ein Laie könnte anhand von Konstruktion und Ausstattung des Schiffes dessen Bestimmung als Forschungsschiff zweifelsfrei erkennen.

8.
Das Portal der Wissenschaft „esotronik.de“ wird allen Unkenrufen zum Trotz als etablierte Domain bewertet. Nachdem anfängliche finanzielle Dissonanzen überwunden, die Seiten wieder online geschaltet und potente Investoren gefunden werden konnten, kann „esotronik.de“ wieder mit umfassender und unabhängiger Berichterstattung aus der Wissenschaft glänzen.

9.
Die
ESOTRONIK bleibt in ihrem öffentlich-rechtlichen Status einer gemeinnützigen Gesellschaft bestehen. Die im Zuge des Engagements im Internetbereich geforderte Umwandlung der Gesellschaftsform vom gemeinnützigen Institut in eine AG wurde endgültig negativ beschieden. Gutachten, die Anfang des Jahres vom Verein der Investoren der ESOTRONIK e.V. in Auftrag gegeben wurden und die Umwandlung dringend empfahlen, müssen dem neuen Restrukturierungskonzept entsprechend berichtigt werden. Der Vorwurf der schlechten Kommunikationspolitik, da ESOTRONIK noch im April seine Prognosen bestätigt habe, „Zumindest einen Teil davon hätten sie signalisieren können. Es sei klar gewesen, dass das abgelaufene Jahr von Sondereinflüssen geprägt gewesen sei ...“ (Vorstand des Vereins der Investoren der ESOTRONIK e.V.) ist somit haltlos. Um die Statuten der ESOTRONIK, insbesondere die Verteidigung ihrer Unabhängigkeit nach allen Seiten durchzusetzen, musste die ESOTRONIK Gremiensitzungen ignorieren, einer Kapitalerhöhung mehrfach die Zustimmung verweigern und den scheinbar dringend nötigen Börsengang verhindern.

10.
Die
ESOTRONIK erwartet für 2001 weder operativ noch nach Steuern einen Verlust, und sieht auch keinen erhöhten Abschreibungsbedarf. Ein Rückzug auf Kernbereiche läuft Hand in Hand mit der im Mai publizierten außerordentlichen Wertberichtigung, die Defizite sollen mit Eigenkapital verrechnet werden. In Hinblick auf die Einleitung eines Restrukturierungskonzeptes stellt die ESOTRONIK bereits wieder ein positives Jahresergebnis in Aussicht. Das am Amtsgericht Hildesheim eröffnete Insolvenzverfahren wurde inzwischen abgelehnt, die Fortführung der Institution nach Abschluss der Reorganisation steht außer Frage.

11.
Den in der Presse kursierenden Übernahmegerüchten muss die
ESOTRONIK mit Nachdruck widersprechen: Spekulationen über Fusionen, mehrheitliche Beteiligungen oder eine feindliche Übernahme entbehrten jeder Grundlage. Die ESOTRONIK betreibt zur Förderung eines effizienten Wissens- und Technologietransfers enge Kooperationen mit verschiedenen Instituten, der Verlust ihrer Unabhängigkeit ist dabei in keinem Fall zu befürchten.

12.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie und der Deutsche Industrie- und Handelstag kritisieren immer wieder die „eklatanten Effizienzmängel bei der Verwendung der öffentlichen Forschungsmilliarden“. Obwohl die
ESOTRONIK mit weniger als 0,0001% der Budgets der Großforschungsorganisationen ihre Projekte finanziert, kann sich ESOTRONIK, was die Effektivität betrifft, mit der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofergesellschaft, der Helmhotz-Gemeinschaft und der Leibniz-Wissenschaftsgemeinschaft messen. Die genauen Beobachtungen der Welt mit den Übersichtstechniken von ESOTRONIK lassen ganze Wissenschaftsbereiche – in die zur Zeit noch Milliarden investiert werden – nutzlos erscheinen.
Kein Wunder, dass sich die Indizien für eine von langer Hand vorbereitete Kampagne gegen
ESOTRONIK mehren; die Industrie, die Forschungsorganisationen und die rot-grüne Regierung fürchten einen Paradigmenwechsel, die Restrukturierung der globalen Forschung. Sie pflegen lieber ihre rituellen Bräuche, traditionellen Sichtweisen und althergebrachten Seilschaften, anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Die
ESOTRONIK wird sich mittels ihrer innovativen Organisation und Struktur behaupten. In ihr steckt das Potential, den Glauben in die Wissenschaft zu erneuern.


Mit freundlichen Grüßen



Michi Matthes

Funktionär der
ESOTRONIK.sub.ger
Öffentlichkeitsarbeit für





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